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Forschendes Lernen ausgehend von Kinderfragen

Philosophieren mit Kindern

Das Philosophieren mit Kindern wird in der Grundschule seit den 1980er Jahren zunehmend eingesetzt, um Forschendes Lernen ausgehend von Kinderfragen umzusetzen.
Inhaltlich geht es hierbei um das gemeinsame Nachdenken mit Kindern über „schwierige Fragen“ (Michalik, 2007) bzw. "große Fragen". Dabei handelt es sich um offene Fragen, auf die es keine eindeutigen Antworten gibt, wie z. B.: Wie ist die Erde entstanden? Können Blumen glücklich sein? Oder: Warum gibt es Arm und Reich?
Das philosophische Gespräch bietet den Rahmen, um über diese Fragen nachzudenken, eigene Standpunkte zu entwickeln und diese zu begründen.
Philosophische Gespräche können über Bilderbücher, Gedankenexperimente, Dilemmageschichten und Rollenspiele initiiert werden.

Philosophische Fragen der Klasse 4c

Dem Forschenden Lernen anhand philosophischer Fragen hat sich die 4c im Schuljahr 2024/25 angenommen.
Jedes Kind hat eine eigene kreative "schwierige Frage" formuliert und konnte dieser zunächst selbstständig nachgehen.
Hier wurden insbesondere die Neugier und Problemlösefähigkeit der Kinder gefördert. Zudem konnte jedes Kind in einer flexiblen Lernumgebung entsprechend der eigenen Interessen und Voraussetzungen arbeiten.
Anschließend wurde jede Frage im Rahmen eines Referats präsentiert und mündete in ein philosophisches Gespräch im Klassenverband.

Folgende Fragen wurden erforscht:

Wer bin ich?
Warum gibt es mich?
Muss man immer die Wahrheit sagen?
Was ist der Tod?
Was ist Krieg?
Was ist Freundschaft?
Was ist Liebe?
Was ist Glück?
Was ist Zorn?
Was ist Angst?
Warum können Menschen nicht unter Wasser atmen?
Was ist Lügen?
Was ist Freude?
Was passiert nach dem Tod?
Haben Pflanzen Gefühle?
Was ist Wut?
Was macht KI?
Was ist ein Gefühl?
Was kann man gegen Wut tun?
Was ist Dummheit?
Warum leben wir?

Hier finden Sie einen Einblick in die Philosophische Frage "Warum gibt es mich?"